Jugend und Bildung
Die Stadt Stein braucht ein wohlüberlegtes, ganzheitliches Schulkonzept, das auch die zukünftige Entwicklung der Schulen rechtzeitig berücksichtigt. Zudem gibt es im Schuljahr 26/27 für Eltern einen Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung ihrer Grundschulkinder.
Der Stadtrat hat, auch mit unseren Stimmen, mehrheitlich ein Konzept für eine neue Grundschule mit angeschlossenem Sportzentrum am Weihersberg beschlossen. Die beiden Grundschulen in Stein können an einem Standort zusammengefasst werden. Im Vorfeld der Planung gab es Workshops mit den Lehrern, den Elternbeiräten, dem Hort. der Musikschule und den Stadträten. Ein renomiertes Schulplanungsbüro hat uns dabei begleitet und beraten. Wir konnten uns auch eine neue Ganztagsschule, im laufenden Betrieb (Schüler hatten Unterricht) ansehen. Für uns FW wurde dabei klar, eine Ganztagsbetreuung, in der sich Schüler auch am Nachmittag aufhalten und wohlfühlen sollen, können wir in unseren bestehenden Schulhäusern nicht umsetzen.
Das neue Konzept sieht vor, eine modulare Schule zu errichten, die auch einen den Anforderungen entsprechenden Hort einschließt. Die Schule kann später mit neuen Modulen an wachsende Schülerzahlen angepasst werden. Das ist wichtig, da mit neu gebauten Wohnungen (z.B. am Weihersberg) die Einwohnerzahl Steins wachsen wird und entsprechend auch die Anzahl der Schüler.
Enthalten ist der Bau eines neuen Sportzentrums, das den heutigen Standards entspricht und sowohl den Schülern, als auch den örtlichen Sportvereinen zugute kommt. Gerade in der Jugenddarbeit leisten unsere Sportvereine sehr gute Arbeit. Unsere Sportvereine bekommen mehr Planungsicherheit. Sie müssen nicht mehr zum Training in andere Kommunen fahren. Unsere Schüler, der Grund- und Mittelschule, aber auch des Gymnasiums haben ein Sportgelände. Die Wege dorthin sind kurz.
Uns ist es sehr wichtig, dass die neue Schule und das vorgesehene Sportzentrum auch realisiert werden.
Leider gibt es bei der CSU-Stadtratsfraktion im Stadtrat, die ursprünglich mit für den Bau der neuen Schule gestimmt hat und jetzt wieder einmal einen Meinungsumschwung hin zum Erhalt und Nachbessern der alten Strukturen vollzieht. Ein Stückwerk ohne Zukunftsfähigkeit, das zudem ebenfalls erhebliche Kosten verursacht. Auch die neuen Hortkontainer in der Mühlstr. sind nicht dauerhaft nutzbar und nehmen den betroffenen Schülern den größten Teil ihres Pausenhofs in Anspruch und vermindern deren Erholungswert in den Pausen.
Hier haben wir die wichtigsten Vorteile eines Schulneubaus zusammengefasst:
- Integration von Hort, Sportvereinen, Musikschulen, Kunstverein und Lesepaten am Nachmittag (alle Angebote an einem Ort - Zeitersparnis für die Eltern)
- Eine Anlaufstelle für die Grundschüler (Vereinfacht die Beförderung mit dem Schulbus)
- Unterricht in kleinen Gruppen
- gleiche Lernchancen für alle Grundschüler
- Essen in einer Mensa (nicht in früheren Klassenzimmern)
- Förderunterricht am Nachmittag (evtl. durch externe Fachkräfte z.B. Logopäden)
Hausaufgabenbetreuung durch Hortpersonal (bei Nachfragen sind Lehrer im Haus)
Wir arbeiten unter anderem auch für die Weiterentwicklung der jährlichen Jungbürgerversammlung, mit dem Ziel einen Jugendbeirat einzurichten.